Basilikum zählt zu den beliebtesten Kräutern in der Küche und gehört zur Familie der Lippenblütler. Damit ist es mit Salbei, Rosmarin und Thymian verwandt. Von manchen wird es auch als Königskraut bezeichnet.
Es lässt sich selbst anbauen oder auch im Topf kaufen. Basilikumtöpfe, die Sie im Lebensmittelmarkt erwerben können, halten oft sehr lange, wenn sie in ein Gefäß gestellt werden und nur von unten gegossen werden. Im Garten kann Basilikum etwas anspruchsvoller sein, sodass der Anbau nicht immer von Erfolg gekrönt ist.
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Inhaltsverzeichnis:
– Die Verwendung von Basilikum in der Küche
– Inhaltsstoffe
– Bedeutung in der Naturheilkunde
– Eigenschaften, bekannt aus der Naturmedizin
– Gibt es Nebenwirkungen zu beachten?
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Verwendung von Basilikum
Für Basilikum gibt es unzählige Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. Meist wird es frisch genossen, kann aber auch getrocknet als Tee verwendet werden oder als Öl. Das Aroma ist dann allerdings erheblich weniger ausgeprägt.
Besonders lecker ist ein Basilikumpesto, dass man ganz einfach selbst machen kann. Die Herstellung erfolgt analog der Beschreibung bei der Petersilie (Link klicken). In der italienischen Küche ist Basilikum Stammgast und passt besonders gut zu Tomaten, Auberginen und Zucchini.
Wesentliche Inhaltsstoffe
Insbesondere die ätherischen Öle machen das aromatische Würzkraut wertvoll. Der Gehalt ist aber sehr unterschiedlich, je nach Sorte und Zeitpunkt der Ernte. Beispiele sind Linalool, Estragol und Eugenol. Des Weiteren sind an Inhaltsstoffen noch Flavonoide, Gerbstoffe, Monoterpene und Kaffeesäure zu nennen.
Verwendung in der Naturheilkunde
Basilikum ist nicht nur ein Gewürzkraut, es ist auch in der Naturheilkunde geschätzt, auch wenn es dabei etwas in Vergessenheit geraten ist. Das mag daran liegen, dass andere Heilkräuter eine durchaus höhere Wirkung haben.
Trotzdem ist Basilikum in der Naturmedizin als Magenkraut bekannt und wird bei Blähungen, Übelkeit und Appetitlosigkeit empfohlen. Auch bei Erkältungen und Fieber kommt es zum Einsatz, ebenso bei Schlafstörungen, Konzentrationsmangel, Depressionen und Nervosität. Seltener werden Anwendungen bei Gelenkbeschwerden, Hautkrankheiten und Kopfschmerzen genannt.
Im Ayurveda ist der tägliche Verzehr üblich, weil Basilikum als lebensverlängernd gilt und ist dort auch eine Empfehlung bei Atemwegserkrankungen.
Wenngleich es sich um keine naturheilkundliche Anwendung handelt, so ist doch interessant, dass ein Basilikumstrauß in der Lage sein soll Insekten und Wespen fern zu halten. Deswegen stellen manche ein Basilikumtöpfchen auf den Esstisch im Freien.
Eigenschaften von Basilikum
Folgende Eigenschaften werden diesem leckeren Küchenkraut laut der Naturmedizin zugeschrieben:
- krampflösend
- blutdrucksenkend
- entzündungshemmend
- antioxidativ
- schmerzlindernd
- schlaffördernd
- harntreibend
Nebenwirkungen?
Nur in der Schwangerschaft sollte auf Basilikum weitgehend verzichtet werden, da unter Umständen Gebärmutterkrämpfe auftreten könnten.
Bei übermäßigem Verzehr könnte der Inhaltsstoff Estragol Probleme bereiten, so wird es vom Bundesinstitut für Risikobewertung kommuniziert, weil es krebsfördernd wirken soll. In Indien dagegen haben Forscher eine krebslindernde Funktion von Basilikumextrakt festgestellt.
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Die Inhalte auf dieser Webseite stellen keine Gesundheits- oder Heilungsversprechen dar. Es werden lediglich die Erfahrungen aus der Naturheilkunde, Naturmedizin bzw. Volksheilkunde beschrieben. Die Inhalte erübrigen zudem nicht den Besuch beim Arzt oder Apotheker.
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