Petersilie - Wertvolles Suppengrün und leckeres Petersilienpesto

Petersilie, nicht nur wertvolles Suppengrün

Die Petersilie hat auch andere Namen wie beispielsweise Silk, Petergrün oder Peterle. Sie gibt es sowohl gekräuselt als auch feinblättrig und gehört zur Familie der Doldenblütler. Zu dieser umfangreichen Familie zählt zudem auch der Fenchel, Sellerie oder Dill.

So unscheinbar das Suppengrün auch wirken mag, es hat einiges zu bieten, sonst wäre es hier kein Thema.

Kräuter und Gewürze für die Gesundheit

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Inhaltsverzeichnis:
– Inhaltsstoffe
– Naturheilkundliche Bedeutung
– Verschiedene Sorten, verschiedene Eigenschaften
– Petersilienpesto selber machen
– Verwendung des ätherischen Öls
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Inhaltsstoffe von Petersilie

So sticht der hohe Vitamin C Gehalt hervor, der sich mit Zitrusfrüchten messen kann. Auch Vitamin A, B-Vitamine, Vitamin E und K sind erwähnenswert.
Um die hitzeempfindlichen Vitamine nicht zu zerstören, sollte die Petersilie möglichst als rohe und frische Ware verwendet werden.

Zahlreiche Mineralstoffe enthält die Petersilie auch. Zu nennen sind Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Natrium. Und damit ist noch nicht Schluss. Weiter geht es mit Eisen, Kupfer, Zink und Mangan. Zudem ist eine Reihe an Aminosäuren in der Petersilie zu finden.

Interessant ist, dass die gleichen Inhaltsstoffe sowohl in den „Blättern“ als auch in den Wurzeln vorhanden sind. Bei vielen anderen Pflanzen ist dies nicht der Fall.

Petersilie gibt es rau und feinblättrig

Einsatz entsprechend der Naturheilkunde

Entsprechend der vielfältigen Inhaltsstoffe, kann die Petersilie laut Naturheilkunde bei vielen Beschwerden unterstützend wirken. So wird der Einsatz bei Folgenden Krankheiten genannt:

  • Nierenleiden
  • Gicht
  • Hämorriden
  • Verdauungsprobleme
  • Depression
  • Blasenprobleme
  • Linderung bei Menstruationsschmerzen
  • Rheuma
  • Bluthochdruck
  • Blasenentzündungen
  • Blähungen
  • …an dieser Stelle sei die Aufzählung gestoppt

Außerdem werden dem Suppengrün blutreinigende und krampflösende Eigenschaften zugesprochen.

 

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Verschiedene Sorten, unterschiedliche Eigenschaften

Die Petersilie ist ein einfaches pflegeleichtes Würzkraut, dass vielleicht öfters Verwendung finden sollte. Es wäre noch anzumerken, dass es verschiedene Sorten an Petersilie gibt. Und in Bezug auf die Naturheilkunde, nicht jede Sorte wirkt für alles gleich unterstützend. Ohnehin ist etwas Abwechslung, auch unter den Sorten, immer eine Bereicherung.

Ein besonderer Tipp für die Küche:

Ein besonderes Schmankerl lässt sich aus der Petersilie herstellen. Und zwar geht es um ein schmackhaftes Petersilien-Pesto. Dass können Sie ganz einfach selber machen . Probieren Sie es aus!

Schmackhaftes Petersilienpesto

Kurzanleitung Petersilienpesto selbst herstellen

Um das Petersilienpesto herzustellen brauchen Sie natürlich Petersilie (gewaschen und feingehackt), zudem gepressten Knoblauch. Weiters gemahlene (wenn gewünscht angeröstete) Pinienkerne, geriebenen Parmesan und Olivenöl. Zum Abschmecken noch Salz und Pfeffer.

Die Petersilie, den Knoblauch, die Pinienkerne und nach Wunsch etwas Salz und Pfeffer in ein Gefäß geben. Dann Stück für Stück das Olivenöl beigeben und mit dem Stabmixer alles ordentlich verquirlen. Um die gewünschte Konsistenz zu erreichen, einfach mehr oder weniger Olivenöl beigeben. Abschließend noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Pesto kann ganz einfach für einige Zeit haltbar gemacht werden. Um das zu erreichen, dass Petersilienpesto einfach in ein Glas füllen und mit Olivenöl bedecken.

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Ätherisches Öl aus Petersilie

Es lässt sich aus Petersilie auch ein ätherisches Öl herstellen, welches auch in der Naturheilkunde sehr geschätzt wird. Es soll als Raumduft Einfluss auf den psychischen bzw. emotionalen Zustand haben und wird bei Depressionen oder auch Stress verwendet. Als Raumduft wird die Petersilie aber nur von wenigen bevorzugt.

Vorsicht! bei innerer Verwendung des ätherischen Öls

Es gibt auch innerliche Anwendungen des ätherischen Öls, was nicht unbedenklich ist!
Das ätherische Öl enthält den Wirkstoff Apiol, das eine abtreibende Wirkung besitzt. Deshalb wurde es angeblich auch schon eingesetzt um Frühgeburten einzuleiten. Hochdosiert soll es auch Halluzinationen auslösen und zu Leberschäden führen. Hier ist also Vorsicht angesagt und Schwangere sollten generell auf Petersilie verzichten.

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Die Inhalte auf dieser Webseite stellen keine Gesundheits- oder Heilungsversprechen dar. Es werden lediglich die Erfahrungen aus der Naturheilkunde, Naturmedizin bzw. Volksheilkunde beschrieben. Die Inhalte erübrigen zudem nicht den Besuch beim Arzt oder Apotheker.

 

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